Das Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobea) auf Weideflächen

Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobea) hat sich in Schleswig-Holstein in den letzen Jahren auf extensiv genutzten Grünlandflächen, weniger gepflegten Weiden sowie v. a. an Straßenrändern und Eisenbahntrassen stark ausgebreitet.

Von: Helge Neumann

14.07.2008

Das Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobea) auf Weideflächen 14.07.08 Von: Helge Neumann Das Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobea) hat sich in Schleswig-Holstein in den letzen Jahren auf extensiv genutzten Grünlandflächen, weniger gepflegten Weiden sowie v. a. an Straßenrändern und Eisenbahntrassen stark ausgebreitet. Da die Pflanze für Weidetiere giftig ist, wird diese Entwicklung von vielen Tierhaltern mit Besorgnis betrachtet. Auf Naturschutzflächen ist das Jakobs-Greiskraut problematisch, wenn die Flächen aus Artenschutzgründen erst spät im Jahr zur Heugewinnung gemäht werden, das Heu aufgrund des Greiskrautes jedoch nicht als Tierfutter genutzt werden kann, sondern aufwendig entsorgt werden muss.

Am Landesamt für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein wurde deshalb eine Arbeitsgruppe initiiert, in der neben der DVL-Weideagentur Schleswig-Holstein verschiedene Institutionen aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft sowie Straßenbau und Verkehr vertreten sind. Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahresende 2008 eine Broschüre zu verfassen, in der umfassend über die Problematik informiert wird und Lösungswege aufgezeigt werden. Auf der Basis der Ergebnisse der bisherigen Treffen der Arbeitsgruppe wurde vom Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ein erstes Informationsblatt verfasst, welches hier abgerufen werden kann.

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