Artenhilfsprojekte Fauna
Artenhilfsprojekt Schlingnatter und Zauneidechse im Kreis Dithmarschen
Hauptinhalte des Projektes sind die Optimierung des Habitatmanagements sowie die Verbesserung des Biotopverbundes für die Schlingnatter sowie die Zauneidechse entlang der Bahntrasse Hamburg – Westerland/Sylt im Kreis Dithmarschen.
Umsetzung von Artenhilfsmaßnahmen in Neuhorst
In dem Projektgebiet im Kreis Herzogtum Lauenburg werden Feuchtgrünlandflächen und eine Ackerfläche zu einer extensiv genutzten Weideeinheit in Waldrandlage arrondiert. Zusätzlich werden Biotop gestaltende Maßnahmen durchgeführt. Die Artenhilfsmaßnahmen haben zum Ziel, die Flächen v.a. für Wiesenvögel und Amphibien aufzuwerten bzw. besiedelbar zu machen.
Entwicklung einer Naturschutzfläche an der Hüttener Au
Im Rahmen des Projektes wurden ehemals konventionell ackerbaulich genutzte Flächen an der Hüttener Au (Kreis Rendsburg-Eckernförde) in eine standortgerechte extensive Weidenutzung überführt. Zusätzlich wurden Biotop gestaltende Maßnahmen durchgeführt (Klein- und Staugewässeranlage, Verlegung des Fließbettes der Au). Die Maßnahmen kommen v.a. Feld- und Wiesenvogelarten zu Gute.
Pilotprojekt extensive Grünlandwirtschaft Eider-Treene-Sorge
Im Rahmen des Projektes wird ein gesamtbetriebliches Naturschutzvertragsmuster „Extensive Grünlandwirtschaft Eider-Treene-Sorge“ erprobt. Das Programm beinhaltet abgestufte Nutzungsauflagen für das einzelbetriebliche Grünland (grüne, gelbe, rote Flächen) und hat zum Ziel, die Bestände gefährdeter Wiesenvogelarten zu schützen und zu fördern.
Wiedervernässung des „Saal“ in der Gemeinde Bliestorf
Der so genannte „Saal“ ist eine weitläufige Ackersenke auf bindigen, wasserhaltenden Böden südlich des Gutes Bliestorf. Das Gebiet wurde seit gut 30 Jahren durch ein Schöpfwerk entwässert. Im Rahmen des Projektes wurde ein Flachgewässer mit einer Größe von ca. 8 -10 ha geschaffen. Die Herstellung derart großer Stauflächen ist im schleswig-holsteinischen Binnenland bisher kaum möglich gewesen. Abgesehen von der großen Bedeutung für Zielarten aus der Gruppe der Brutvögel können solche Flächen die Amphibienpopulationen ganzer Regionen stützen.
Artenhilfsprojekt Dohle
Ein Hauptgrund für die Bestandsgefährdung der Dohle ist der in vielen Städten und Ortschaften zunehmende Verlust geeigneter Nistplätze durch bauliche Veränderungen. In dem Artenhilfsprojekt werden in Gebieten, die für die Dohle besonders geeignet sind, zusätzliche Brutplätze durch Nistkästen geschaffen. Das Projekt wird durch die Lokalen Aktionen Schleswig-Holsteins umgesetzt, die vor Ort z.T. weitere Akteure in das Projekt einbinden.
Pilotprojekt KOLK - Einrichtung von Demonstrationsflächen auf dem Lämmerhof
Die Stiftung Aktion Kulturland führt seit März 2010 zusammen mit dem Verein Natur Plus e.V. Panten das Pilotprojekt „Koordinierungsstelle Lauenburgische Kulturlandschaft (KOLK)“ durch, in dem Naturschutzmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen umgesetzt werden. Um spezielle KOLK-Artenhilfsmaßnahmen, die auf Ackerflächen durchgeführt werden, vorstellen, erläutern und erproben zu können, wurden auf dem Lämmerhof in Panten auf rund 80 ha Demonstrationsflächen angelegt.
Pilotprojekt KOLK - Umsetzung von Artenhilfsmaßnahmen auf Landwirtschaftsbetrieben
Die Stiftung Aktion Kulturland führt seit März 2010 zusammen mit dem Verein Natur Plus e.V. Panten das Pilotprojekt „Koordinierungsstelle Lauenburgische Kulturlandschaft (KOLK)“ durch, in dem Naturschutzmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen umgesetzt werden. Als Ergänzung zu KOLK-Demonstrationsflächen, die im Frühjahr 2010 auf dem Lämmerhof in Panten angelegt wurden (siehe hier), werden auf ausgewählten Einzelflächen von sechs weiteren Betrieben seit Herbst 2010 ausgewählte KOLK-Ackermaßnahmen unter unterschiedlichen betrieblichen und standörtlichen Verhältnissen erprobt.
Artenhilfsprojekt Grüne Mosaikjungfer im Kreis Dithmarschen
Das Projekt zielt darauf ab, die Bestände der stark gefährdeten Grünen Mosaikjungfer im Kreis Dithmarschen zu fördern. In einer ersten Projektphase werden Pflanzen der Krebsschere, in welche die Libellenart nahezu ausschließlich ihre Eier einsticht, nachgezogen und in geeigneten Gewässern wieder ausgesiedelt.
Erprobung einer alternativen Blühmischung für das Vertragsnaturschutzprogramm „Ackerlebensräume“ in Gothendorf
Auf dem Betrieb der Familie Witt in Gothendorf im Kreis Ostholstein wird im Rahmen eines abgeschlossenen „Ackerlebensraum“-Vertrages seit September 2010 eine alternative Blühmischung zur Herbstansaat erprobt.
Pilotprojekt "Steinkauzfreundlicher Hof"
In dem Pilotprojekt "Steinkauzfreundlicher Hof" wird in einer ausgewählten Region innerhalb des Verbreitungsgebietes des Steinkauzes in Schleswig-Holstein erprobt, ob und wie bestimmte Maßnahmen zur Lebensraumaufwertung für die Art auf landwirtschaftlichen Betrieben umgesetzt werden können.



