Artenhilfsprojekt Dohle
Ein Hauptgrund für die Bestandsgefährdung der Dohle ist der in vielen Städten und Ortschaften zunehmende Verlust geeigneter Nistplätze durch bauliche Veränderungen. In dem Artenhilfsprojekt werden in Gebieten, die für die Dohle besonders geeignet sind, zusätzliche Brutplätze durch Nistkästen geschaffen. Das Projekt wird durch die Lokalen Aktionen Schleswig-Holsteins umgesetzt, die vor Ort ggf. weitere Akteure in das Projekt einbinden.
Zielarten
„Natura 2000-Status“, Gefährdung S.-H., Priorität Artenhilfsprogramm
- Dohle: Rote Liste S.-H.: V, Priorität: 1
Beitrag zu Natura 2000-Verpflichtungen
Das Projekt beinhaltet keine direkten Beiträge zu Natura 2000-Verpflichtungen.
Maßnahmen
Neben der Installation von Nistkästen werden begleitend öffentlichkeitswirksame Maßnahmen durchgeführt. Die Annahme der Kästen durch Dohlen wird durch die Lokalen Aktionen oder deren Projektpartner kontrolliert. Weitergehende Informationen zu den Projektmaßnahmen gibt es hier.
Projektbeiträge der Artenagentur
Die Artenagentur hat das Projekt initiiert und den Projektträger bei der Entwicklung und Beantragung des Projektes unterstützt.
Status der Projektbearbeitung
Im Anschluss an die Projektbewilligung wurden zunächst 200 Nistkästen produziert, die im Frühjahr 2011 in den Bearbeitungsgebieten der Lokalen Aktionen installiert wurden (20 bis 40 Kästen je Gebiet). Weitere Informationen zu dem Projekt sowie erste Ergebnisse von Begleituntersuchungen sind im Jagd- und Artenschutzbericht 2011 veröffentlicht.
Projektträger
Kooperationspartner
- Lokale Bündnisse/Lokale Aktionen Schleswig-Holstein
- Städte, Gemeinden, Kommunen





